Montag, 16. Juli 2012

Sepp, der Depp

FIFA-Präsident Josef Blatter schießt wild um sich. Derjenige, der sich stets und ständig wiederholten Korruptionsvorwürfen zu erwehren hat und der offensichtlich der Korruption bei den alten FIFA-Herren keinen Einhalt gebieten kann (oder will), wirft nun den DFB-Größen vor, die WM im Jahre 2006 gekauft zu haben. 

Blatter ist unhaltbar für diesen Posten. Blatter ist generell ein Witz. Natürlich gehört zu einer Vergabe eines sportlichen Großereignisses eine gewisse Lobbyarbeit. Nicht umsonst haben Russland und vorallem Katar die Zuschläge für 2018 und 2022 bekommen. Ähnlich läuft es auch bei den Olympischen Spielen. Geld regiert mittlerweile im Sport die Welt und wer die Gelddruckmaschine "Olympia" oder "Fußball-WM" im eigenen Land haben möchte, muss vorher erst einmal einiges tun. Unter anderem auch tief in die Tasche greifen.

Nun gab es in den vergangenen Jahren immer wieder Meldungen, nachdem hohe FIFA- oder IOC-Funktionäre sich den ein oder anderen Dollar für ihre Stimme in den Vergabesitzungen auszahlen lassen haben. Gerade nach der Vergabe der WM-Turniere in Russland und Katar musste etliche Funktionäre gehen. 

Blatter stand dabei stets im Kreuzfeuer, denn ein Präsident, der seinen Verband zu einem "Selbstbedienungsladen" verkommen lässt, gehört weg. Der Schweizer kann gar nicht ordentlich zur Aufklärung der Vorwürfe beitragen, weil sonst das System "Blatter" zusammenbrechen würde. Ich denke ja, die Rücktritte der FIFA-Leute vor fast zwei Jahren, wurde von Blatter erkauft, um weiter lustig so weiterzumachen.

Nun weht dem aalglatten Schweizer aber kräftig der Wind ins Gesicht. DFB-Niersbach kritisiert den FIFA-Boss heftigst, der schießt zurück. Klar aber ist, wenn dem wirklich so sein sollte, wie es Blatter angedeutet hat, hat der Typ einfach lange geschwiegen und diese Art von WM-Vergabepraxis toleriert. Und nun will Blatter diese Art und Weise geißeln? Nööööö nöööööö, Sepp, so geht das nicht. Es wird Zeit, dass die FIFA gesäubert wird. Am besten zuerst von Sepp, dem Depp,