Dienstag, 10. Juli 2012

Heiliger Vater! So ein Scheiß

Der Ratzinger versteht keinen Spaß, wenn es um ihn und seine Kirche geht. Dem Satiremagazin "Titanic" hat der Heilige Vater verboten, Titel- und Rückseite des aktuellen Magazins zu verbreiten. Die Titanic-Macher haben Benedikt Ratzinger in Pose mit einem gelben Fleck im Schritt auf das Titelblatt gebracht. Dazu der Spruch "Halleluja im Vatikan - Die undichte Stelle ist gefunden!". Die Rückseite ziert das Antlitz des Papstes von hinten und natürlich ein brauner Fleck.

Der Abgebildete findet das natürlich nicht witzig. Persönlichkeitsverletzung und so. Ah ja, stimmt. Das kann, das darf man nicht machen. Es wäre aber auch schön gewesen, wenn Ratzinger ebenso konsequent - und vorallem eben so zügig und schnell - auf die vielen jahrelang vertuschten und erst spät aufgedeckten Missbrauchsfälle seiner "Schäfchen" reagiert hätte. Aber in kirchlichen Dingen gilt eben: Was nicht sein darf, gibt es auch nicht. Das gilt auch für Satire.

Benedikt als Spaßbremse. Im Mittelalter gehörte die Titanic-Redaktion sicherlich auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Und dann hätte es sich mit dem gelben und braunen Flecken sowieso erledigt. Und unter Honecker wären solche Typen sowieso in den Knast gekommen. Also die Redakteure. Nicht die Katholiken. Oder?