Die nun also auch noch. Bettina Wulff sucht - fast so wie ihr Mann - die Öffentlichkeit und will erzählen, was ihr so wichtig ist. Einen dicken Wälzer hat sie schreiben lassen. Die Gute hat ja auch eine Menge zu berichten. Komisch nur, dass sie gerade jetzt - wo sie ihr Buch promotet - den Jauch und den Google verklagt. Die Wulff hat die Geldmaschine angeworfen, hoffentlich hat das Ding einen Kolbenfresser.
Im Internet hat der User die Möglichkeit, sich allumfassend über das Machwerk zu informieren. Die Frau verstrickt sich in Widersprüche, zieht über ihren Mann her und erzählt nur Mist. Frau Bundespräsident a. D. will ihre Ruhe haben, fühlt sich von den Medien "missbraucht" (bitte nicht falsch verstehen) und schreibt ein Buch. Okay, das kann man noch verstehen. Aber dass Blondie nun durch die Zeitungen gereicht wird und dabei die herzzerreißendsten Geschichten aus dem Leben einer "Först Läidie" vorab präsentierend - da kommt mir das Kotzen. Jeder der genug zahlt, darf mal ran. An irgendetwas erinnert mich das...
Kann es sein, das Frau Wulff die Gerüchte um ihr rotes Licht und den Begleitservice noch einmal kräftig angeheizt hat, um den Verkauf ihres Buches ankurbeln zu wollen? Dabei nimmt sie es mit Herrn Jauch, der überraschend schnell einknickt (so ein Lappen!) und gleichzeitig zeigt, dass er als Polittalker nichts taugt ebenso auf sowie mit Google (Wer ist eigentlich Bettina Wulff?). Gerade im Kampf gegen Google hat sich Wulff wohl mächtig überschätzt. Vom Disaster ihres Mannes hat sie offensichtlich nichts gelernt. Im Übrigen wurde in der Auto-Vervollständigung der Suchmaschine der Begriff "bettina wulff rotlicht" von "bettina wulff prostituierte" an Platz eins abgelöst.
Das Buch, diesen Mist, braucht kein Mensch.