Es ist wieder so weit! Im Eishockey - egal ob Oberliga, DEL oder NHL - geht es um die Wurst. Und wieder packt mich das Fieber. Es fing bei den Piranhas an: Vor zwei Wochen startete das Team in die Meisterrunde und legte gleich einen gutklassigen Krimi auf das Eis. Sieg in der Verlängerung gegen Chemnitz. So muss Eishockey sein: Kampf, schnelles Spiel, absoluter Einsatz, es gibt keinen Sieger. Leider ist für die Piranhas die Zeit der Entscheidungen bereits wieder vorbei, die Konkurrenz aus dem Westen ist zu übermächtig. Aber ich erinnere mich gern an die Meistersaison, als erst Halle und dann Leipzig aus dem Weg geräumt wurden. Und dann die Party in der Eishalle mit über eintausend glücklichen Fans.
Die Piranhas sind also aus dem Rennen, aber in der DEL geht es auch zur Sache. Schon allein der Kampf um die Playoff-Plätze war ein Augenschmaus. Das es letztlich für die Hamburg Freezers nicht gereicht hat, ist schade, denn auch in der tollen O2-World hätte ich mir gern mal ein wichtiges Playoff-Match angeschaut. Nächstes Jahr vielleicht. Gestern Abend dann das Spiel München gegen Köln. Alles dabei, was dabei sein muss. Dusselige Torhüter, die auch stark halten können, tolle Torszenen und ein Spiel, das dreimal in die Verlängerung ging. Allerdings fielen mir nach mehr als vier Stunden vor dem Fernseher die Augen dann doch zu. Ich ging nach dem fünften Drittel müde ins Bett, wohlweislich, dass ich das entscheidende Tor verpassen würde.
Es war das erste Playoff-Spiel der DEL, es werden noch einige denkwürdige Spiele folgen. Ab Mai folgt das Gleiche dann in der NHL - Eishockeyherz was willst du mehr.
Freunde, genießt die Zeit.