Es war ein überfälliger Schritt, längst überfällig. Christian Wulff hat uns endlich alle erlöst und ist von seinem Amt zurückgetreten. Doch Wulff tritt so ab, wie wir ihn aus den vergangenen Wochen in Erinnerung haben: Aalglatt, uneinsichtig und falsch. "Ich habe in meinen Ämtern stets rechtlich korrekt mich verhalten. Ich habe Fehler gemacht, aber ich war immer aufrichtig", heißt es in seiner Rücktritterklärung. Ob Wulff sich immer "rechtlich korrekt" verhalten hat, werden die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen zeigen. Wobei "rechtlich korrekt" nichts mit Anstand und Ehre zu tun haben muss. Aufrichtig war Wulff nur nach seinem eigenen Empfinden. Wie von und zu Guttenberg leugnete Wulff erst seine (moralischen) Fehltritte, gab diese dann scheibchenweise zu, versprach Transparenz, um dann aber dennoch so unsäglich weiterzumachen. Die Worte, die Wulff am Vormittag wählte sind nicht das Papier wert, auf dem sie geschrieben standen.
Eine Frechheit ist auch die Äußerung: "Die Berichterstattungen, die wir in den vergangenen zwei Monaten erlebt haben, haben meine Frau und mich verletzt.". Wer versucht, die negative Berichterstattung für sich und seine Machenschaften zu unterbinden und dabei einen Menschen beschimpft (und dies dummerweise auf einer Mailbox dokumentiert), wer sich mit advokatischen Winkelzügen bei der Beantwortung von Fragen im Parlament dreht und windet und damit die Öffentlichkeit in die Irre führt, der muss damit rechnen, hart angegangen zu werden. Lieber Herr Wulff, nicht die bösen Medien haben Sie gestürzt, Sie sind über sich und ihre Günstlinge gestolpert. Natürlich sind einige Berichterstatter nicht zimperlich mit den Wulffs umgegangen, doch Impulsgeber war immer der Herr aus Großburgwedel, der verschwieg und vertuschte.
Da ist es von größter Wichtigkeit, dass Christian Wulff nicht einen Cent vom "Ehrensold" erhält. Vergünstigungen hat Wulff schon genügend erhalten, am Hungertuch werden er und seine ewig lächelnde (warum heute eigentlich auch?) Bettina sicherlich nicht nagen. Wahrscheinlich stehen Wulff trotz aller Peinlichkeiten diverse Zuwendungen zu. Es wäre wohl vermessen zu glauben, der Freund von reichen Freunden wird von sich aus darauf verzichten. Träte dies ein, würde Wulff wohl jeden rechtschaffenden Menschen positiv überraschen.
Wulff ist weg und das ist schön. Endlich ist Ruhe, zumindest was das Amt des Bundespräsidenten betrifft. Hoffentlich haben Angela Merkel und ihr Regierungshäufchen aus der Pleite mit Horst Köhler und dem Wulff gelernt und versuchen es einmal ohne partei- oder koalitionstaktische Spielchen und Überlegungen. Aber den ersten Meldungen zu urteilen, wird es auch diesmal wieder darum gehen, nur die eigene oder die Partei-Position zu stärken. Wie ist es sonst zu erklären, dass Merkel sich neben dem Koaltionspartner auch mit der SPD und den Grünen auszutauschen, aber die Linke ausgrenzen will. Für mich unverständlich. Ein Bundespräsident - wenn wir dieses Amt wirklich brauchen - sollte ein Vertreter aller Deutschen sein.
Aber wer ist nun ein wirklich guter Bundespräsident. Udo Lindenberg wäre so ein Kandidat. Udo ist ein Typ, der finanziell unabhängig ist - ein wirklich cooler Vogel, der dem Amt deutlich mehr Leben einhauchen würde, als es Wulff getan hat. Udo ist ein anerkannter Deutscher, der für sein Land - und zwar für die gesamte Bundesrepublik - sehr viel getan hat. Und als "First Lady" kommen in diesem Fall Inga Humpe oder junge talentierte Rockröhren in Frage. Auf den Auslandsreisen würde Udo einen lockeren Ton anschlagen und somit frischen Wind in die Politik bringen und die Probleme - national wie international - direkt ansprechen. Einzig die Mundwinkel von Angela Merkel würden wohl immer tiefer und tiefer hängen.
UDO FOR BUNDESPRÄSIDENT!!!
Eine Frechheit ist auch die Äußerung: "Die Berichterstattungen, die wir in den vergangenen zwei Monaten erlebt haben, haben meine Frau und mich verletzt.". Wer versucht, die negative Berichterstattung für sich und seine Machenschaften zu unterbinden und dabei einen Menschen beschimpft (und dies dummerweise auf einer Mailbox dokumentiert), wer sich mit advokatischen Winkelzügen bei der Beantwortung von Fragen im Parlament dreht und windet und damit die Öffentlichkeit in die Irre führt, der muss damit rechnen, hart angegangen zu werden. Lieber Herr Wulff, nicht die bösen Medien haben Sie gestürzt, Sie sind über sich und ihre Günstlinge gestolpert. Natürlich sind einige Berichterstatter nicht zimperlich mit den Wulffs umgegangen, doch Impulsgeber war immer der Herr aus Großburgwedel, der verschwieg und vertuschte.
Da ist es von größter Wichtigkeit, dass Christian Wulff nicht einen Cent vom "Ehrensold" erhält. Vergünstigungen hat Wulff schon genügend erhalten, am Hungertuch werden er und seine ewig lächelnde (warum heute eigentlich auch?) Bettina sicherlich nicht nagen. Wahrscheinlich stehen Wulff trotz aller Peinlichkeiten diverse Zuwendungen zu. Es wäre wohl vermessen zu glauben, der Freund von reichen Freunden wird von sich aus darauf verzichten. Träte dies ein, würde Wulff wohl jeden rechtschaffenden Menschen positiv überraschen.
Wulff ist weg und das ist schön. Endlich ist Ruhe, zumindest was das Amt des Bundespräsidenten betrifft. Hoffentlich haben Angela Merkel und ihr Regierungshäufchen aus der Pleite mit Horst Köhler und dem Wulff gelernt und versuchen es einmal ohne partei- oder koalitionstaktische Spielchen und Überlegungen. Aber den ersten Meldungen zu urteilen, wird es auch diesmal wieder darum gehen, nur die eigene oder die Partei-Position zu stärken. Wie ist es sonst zu erklären, dass Merkel sich neben dem Koaltionspartner auch mit der SPD und den Grünen auszutauschen, aber die Linke ausgrenzen will. Für mich unverständlich. Ein Bundespräsident - wenn wir dieses Amt wirklich brauchen - sollte ein Vertreter aller Deutschen sein.
Aber wer ist nun ein wirklich guter Bundespräsident. Udo Lindenberg wäre so ein Kandidat. Udo ist ein Typ, der finanziell unabhängig ist - ein wirklich cooler Vogel, der dem Amt deutlich mehr Leben einhauchen würde, als es Wulff getan hat. Udo ist ein anerkannter Deutscher, der für sein Land - und zwar für die gesamte Bundesrepublik - sehr viel getan hat. Und als "First Lady" kommen in diesem Fall Inga Humpe oder junge talentierte Rockröhren in Frage. Auf den Auslandsreisen würde Udo einen lockeren Ton anschlagen und somit frischen Wind in die Politik bringen und die Probleme - national wie international - direkt ansprechen. Einzig die Mundwinkel von Angela Merkel würden wohl immer tiefer und tiefer hängen.
UDO FOR BUNDESPRÄSIDENT!!!