Oh ha, die FDP ist bei der Landtagswahl in Niedersachsen auf um die zehn Prozent gekommen. Was dazu führt, dass alle vier, im Landtag vertretenen Parteien, erstmal feiern. Aber wer ist nur so kurzsichtig und wählt die FDP?
Nun ist man ja aus Niedersachsen einiges gewöhnt. Hier ist einem die Hemd näher als die Hose, sucht man sich seine Freunde akribisch nach Scheckbuch und Promistatus aus. Wulff, Schröder, Maschmeyer... eben alles ein Volk. Und so ist auch nicht verwunderlich, dass die CDU die eigene Schwäche als Wahlerfolg verkauft. Weil die Schwarzen selber nichts draufhaben, wurde die FDP, die eigentlich am Boden liegt und zu Staub verfällt, stark geredet. Und die Wähler haben diesen Quatsch geglaubt.Wer, bitte, macht denn sowas?
Und nu? Weil schwarz-gelb genauso wenig funktionieren könnte wie rot-grün, wird jetzt schon wieder von "großer Koalition" geschwafelt. Irgendwie muss die Macht doch zu halten bzw. zu bekommen sein. Wenn das geschieht, höre ich den Trittin schimpfen, die Künast keifen und den Kubicki sehe ich doch noch an Röslers Stuhl sägen.
...der Tag nach der Wahl:
Es war eine irre Nacht. Nicht nur wahltechnisch. Schließlich zogen die 49ers in der Nacht zum sechsten Mal in den Superbowl ein. Während die Niners den Triumph klarmachten, wurde in Hannover das vorläufige Wahlergebnis bekanntgegeben. Rot/Grün hat demnach einen Sitz mehr im Landtag als die bisherige Regierung, was einen Wechsel bedeutet.
Verlierer ist also die CDU, die sich am Wahlabend noch feiern ließ. Bei der FDP aber ging es am Tag danach gleich wieder hoch her. Rösler, zuvor untr Beschuss, trat die Flucht nach vorn an und schob - als Sieger - schnell die Personaldebatte an, die eigentlich nach seinem Scheitern gedacht war. Die Bundes-FDP wird mit Brüderle und dem nuschelnden Schnellsprecher Rösler in den Bundestagswahlkampf gehen und ist nach den fast zehn Prozent der Niedersachsen-Wahl wieder optimistisch.
Allerdings vergessen die Gelb-blauen, dass diese zehn Prozent dem Versagen der CDU und ihrer "Leihstimmenkampagne" zuzuschreibnen sind. Wenn die CDU nicht solche Angst um den Koaltionspartner gehabt und sich selber stark präsentiert hätte, wäre von der FDP nix mehr übrig geblieben. Aber das kann ja dann im Herbst passieren.
...der Tag nach der Wahl:
Es war eine irre Nacht. Nicht nur wahltechnisch. Schließlich zogen die 49ers in der Nacht zum sechsten Mal in den Superbowl ein. Während die Niners den Triumph klarmachten, wurde in Hannover das vorläufige Wahlergebnis bekanntgegeben. Rot/Grün hat demnach einen Sitz mehr im Landtag als die bisherige Regierung, was einen Wechsel bedeutet.
Verlierer ist also die CDU, die sich am Wahlabend noch feiern ließ. Bei der FDP aber ging es am Tag danach gleich wieder hoch her. Rösler, zuvor untr Beschuss, trat die Flucht nach vorn an und schob - als Sieger - schnell die Personaldebatte an, die eigentlich nach seinem Scheitern gedacht war. Die Bundes-FDP wird mit Brüderle und dem nuschelnden Schnellsprecher Rösler in den Bundestagswahlkampf gehen und ist nach den fast zehn Prozent der Niedersachsen-Wahl wieder optimistisch.
Allerdings vergessen die Gelb-blauen, dass diese zehn Prozent dem Versagen der CDU und ihrer "Leihstimmenkampagne" zuzuschreibnen sind. Wenn die CDU nicht solche Angst um den Koaltionspartner gehabt und sich selber stark präsentiert hätte, wäre von der FDP nix mehr übrig geblieben. Aber das kann ja dann im Herbst passieren.