Was da in der Nacht beim Boston-Marathon passiert ist, ist grausam. Noch gibt es nur wenige Erkenntnisse, warum im dortigen Zieleinlauf zwei Bomben explodiert sind und wer der oder die Täter sind. Es kann nur gemutmaßt werden, welchen Hintergrund das Attentat haben könnte. Egal ob kriminell oder terroristisch - krank ist so etwas allemal.
Aber natürlich sind die Gedanken sofort bei 9/11, auch wenn das Ausmaß offensichtlich deutlich geringer und die Folgen nicht so verheerend sind. Was dem Irrsinn aber keinen Abbruch tut. Schlimm ist es allemal, dass eine Laufveranstaltung dazu genutzt wird, Menschen Leid anzutun.
Aber, solange es keine Erkenntnisse gibt, wer für dieses Attentat und aus welchen Gründen verantwortlich ist, verbietet es sich, über etwaige Hintergründe zu spekulieren. Auch passen die Helden, die medial "aufbereitet" werden, nicht so recht ins Bild. Ich finde es sogar fragwürdig, wenn Marathonläufer kurz nach den Explosionen wieder aufstehen, weiterlaufen und den Lauf beenden. Das ist nachdenkenswert.