Benedikt XVI. dankt aus Alters- und gesundheitlichen Gründen ab. Damit geht er einen Schritt, den vor ihm nur wenige Oberhäupter wählten. Sein Vorgänger Johannes Paul verfiel öffentlich und starb somit auch in der Öffentlichkeit.
Ratzinger kann nicht mehr. Körperlich und geistig ist das alles für den Papst offensichtlich zu viel. An seinem Rücktritt nun ein Umdenken in wichtigen Fragen und bei brisanten Themen festzumachen, halte ich für zu gewagt. Ratzinger bleibt ein deutscher Katholik, der sich hinter "Gott" versteckt, die (Schand-)Taten seiner Diener an Kindern und Schutzbefohlenen lange geleugnete hat bzw. diese totschweigen wollte. Wenn sich sein Gewissen meldet und er zur Einsicht gekommen ist, vielleicht ja doch in diesen Dingen versagt zu haben, sei ihm ein ruhiger Lebensabend gegönnt. Wenn nicht, tja dann muss der Herrgott walten.
Die katholische Kirche muss sich verändern, es ist mal wieder Zeit, für einen Neuanfang. Ob es aber wirklich geschieht, weiß nur der da oben. So wie die Kirche momentan ist, ist sie eigentlich unbrauchbar.