Samstag, 26. November 2011

Ich will eine grüne Plastiktüte

Jaja, die Grünen wieder mal. Die Partei sprüht wieder einmal mit kreativen Ideen. Claudia Roth geifert, Ba-Wü-Präsi Kretschmann lässt sich für die Diskussion um Stuttgart 21 feiern, obwohl dort erst morgen, am Sonntag, eine wichtige Entscheidung fallen wird. In einem Volksentscheid entscheiden die Schwaben, ob das Land sich künftig aus S21 herauszieht oder ob das umstrittende Milliardenprojekt weitergeführt wird. Kretschmann, als Ministerpräsident des Landes, wird hin- und hergerissen sein - als Grüner und als Chef des Ländle...

Aber zurück zum Thema: Roht geifert, Kretschmann feiert und die Delegierten - stricken wohl wieder. Nach den Atomausstieg fordern die Grünen jetzt den Ausstieg aus der "Plastiktütenindustrie" - ein Lacher. 22 Cent auf jedes Tütchen, denn schließlich sind die Dinger umweltschädlich, lassen Müllberge wachsen und sind auch sonst nicht gut für das Karma.

Man möchte sich fragen: Haben die Ökos und Bios nichts anderes zu tun, als sich mit Plastiktüten und deren Abschaffungsprozedere zu beschäftigen? Und was sollte der griechische Ex-Premier Papandreou auf dem Parteitag? Der Mann, der die Finanzmärkte mit seinen Verwirrspielchen von einer Ohnmacht in die andere stürzte, wurde ebenfalls von den Grünen gefeiert. Ein Hauch von Macht umgab die Führungsriege der Grünen, allerdings ein sehr fragwürdiges Lüftchen. Schließlich ist der Grieche in seinem Land, in Europa und der Welt krachend gescheitert und Trittin, Roth, Özdemir & Co. haben sich bislang auch nicht gerade mit politischem Ruhm bekleckert. Gleich und gleich gesellt sich eben gern.

Die "Grüne Partei" sollte sich das Debakel ihrer 5-Mark-pro-Liter-Sprit-Forderung von vor fast 13 Jahren erinnern. Auch wenn die Partei mittlerweile Recht behalten hat (allerdings forderte sie das damals und hatte wohl niemals im Traum damit gerechnet, dass es wirklich einmal so kommen sollte - aber DIE verkaufen auch DAS noch als eigene Weisheit), sollte sie sich daran erinnern, dass sie damals ins Bodenlose stürzte. Der Mensch, der Wähler, der einfache Bürger möchte solche Forderungen nicht hören, denn diese gehen an seinen Geldbeutel. 

Auch ja, eines kann ich mir nicht verkneifen: Ich will auch niemals mit dem Jutebeutel zum Einkaufen gehen!!!