Dienstag, 3. Mai 2011

Osama Bin Laden ist tot - und was nun?

Bin Laden ist erledigt. Und steht natürlich die Frage, ob es legitim ist, wenn amerikanische Soldaten in einem fremden Land einen Terroristenführer killen. Sowas ist nicht einfach mit einem "Ja" oder "Nein" zu beantworten, wahrscheinlich gibt es auch keine wirkliche Antwort darauf. Allerdings überwiegt das "Ja". Wir denken zurück an dem 11. September 2001, als in New York und Washington die Anschläge auf die Zwillingstürme und das Pentagon verübt wurden. Wir erinnern uns an die vielen unzähligen Attentate in London, Madrid oder anderswo, bei denen abermals unschuldige Menschen getötet und verletzt wurden. Hinter allem stand (offensichtlch) Al Quaida, die Terrororganisation, in der Osama Bin Laden der Kopf und Fürher war. Terror im Namen Allahs. Also ist ein us-amerikanisches Killerkommandolegitim?

Doch es gibt auch gute Gründe für ein "Nein": Die USA spielen sich seit ewigen Zeiten als "Weltpolizist" auf, rasseln mit den Säbeln, schicken Flugzeugträger und Soldaten in Krisenregionen. Der Krieg in Afghanistan und dem Irak war der Sicherung der Ölquellen "geschuldet", fein getarnt als Friedensmission. Die Folterbilder von Abu Graib zeigen aber, dass die Amis auch nur niedere Instinkte bedienen, sowas ist aber auch schon aus dem Vietnamkrieg bekannt. Wer sich so aufführt, braucht sich nicht zu wundern, dass in Teilen der Welt der amerikanische Soldat nicht unbedingt als Feund angesehen wird und dass auch unschuldige amerkanische Menschen zum Ziel von Attentaten werden.

Bin Laden ist tot - und das ist gut so. Allerdings ist davon auszugehen, dass die Vergeltungsmaßnahmen der "Gotteskrieger" einmal nicht lange auf sich warten lassen und zum anderen wieder sehr brutal und grausam durchgeführt werden. Der Terror in der Welt könnte eine neue Qualität erreichen, wieder wird vielen unzähligen Menschen auf der Welt viel Leid zugefügt werden. Von Frieden keine Spur.